Aktuelles - Kleintierpraxis Weiz

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Aktuelles

 
Was Tierbesitzer über Impfungen wissen sollten

Viele Hunde-und Katzenbesitzer lassen ihre Lieblinge regelmässig impfen, aber es gibt Verunsicherungen durch verschiedene Meinungen, die u.a. in Internetforen kursieren.

Impfungen zählen zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen gegen oft tödliche Infektionskrankheiten. Durch Hundeimporte aus dem Ausland gibt es immer wieder Staupe-Erkrankungen. Hundewelpen sollen ab der 9. Lebenswoche zweimal im Abstand von 4 Wochen  und ein Jahr später nachgeimpft werden. Die weiteren Abstände können individuell angepasst werden. So kann ein Intervall von 3 Jahren für die Tollwutimpfung eingehalten werden (Ausnahme: Auslandsreisen, Hundeveranstaltungen). Jagdhunde im Einsatz sollten ebenfalls jährlich geimpft werden. Der Schutz gegen Leptospirose (eine Zoonose, die auch Menschen gefährdet) hält dagegen nur 1 Jahr, daher muss hier jährlich nachgeimpft werden.
Die Impfung spart Ihnen teure Behandlungskosten und dem Tier das Erleiden schwerer Krankheiten. Von geimpften Tieren geht auch ein geringeres Infektionsrisiko für den Besitzer aus.


 
Wir behandeln auch Reptilien

Das Bild zeigt meine Nachzuchttiere Sceloporus malachiticus (Malachit-Stachelleguan).  Reptilien (auch Amphibien und Wirbellose) sind bei mir auch als Patienten willkommen. Da ich diesbezüglich Fortbildungen besuche, kann ich Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten nach dem neuesten Stand anbieten. Ich habe Röntgen und Ultraschall im Haus, Laboruntersuchungen werden von einem Österreichischen Labor rasch durchgeführt.
Gerade bei Reptilien ist die Vielfalt der Problemstellungen enorm, ein Großteil der Krankheiten ist jedoch haltungsbedingt. Daher ist es wichtig, alle Details in Ihrem Terrarium zu kennen. Das gehört bei mir zur Standard-Untersuchung Ihres Terrarienbewohners, ich werde Sie Vieles fragen: Bodengrund, Luftfeuchte, Mitbewohner, Beleuchtung etc.
Kastration von Hunden, Katzen und Frettchen
Für die Katzenkastration gibt es klare Indikationen. Das Tierschutzgesetz fordert Kastration von allen freilaufenden Katern und Kätzinnen. Und Indoor Katzen läßt man gerne kastrieren, da sie entweder dauerrollig werden oder geruchsintensiv markieren.

Rüden, die hypersexuell sind oder auf der Suche nach läufigen Hündinnen streunen, sind ebenfalls zu kastrieren.
Aggressivität unter Rüden kann, muss aber nicht nach einer Kastration verschwinden. Es gibt  auch die Möglichkeit der chemischen Kastration mittels Hormonchip, diese hält 6-12 Monate an. Bei Frettchen hält die Wirkung des Chip einige Jahre.

Einige medizinische Indikationen zur Kastration bei Hündinnen: Unregelmässiger Zyklus, Vorfälle von Scheidenschleimhaut, Diabetes, Eierstockzysten, Milchbildung nach der Läufigkeit (Scheinträchtigkeit), Gebämuttererkrankungen.
Falls dies nicht zutrifft, gibt es Vorteile der Kastration der Hündin: keine Läufigkeit, keine (Schein)trächtigkeit, verhindern von Gebärmuttererkrankungen und eventuell von Mammatumoren.
Nachteile können sein: Harninkontinenz, Harnwegsprobleme, Scheidenentzündungen, rasseabhängig Fellveränderungen.
Jeder Fall ist anders, wir beraten individuell.
 
Terrarientiere als Haustiere

Terrarien als Mikro-Ökosysteme sowie die Haltung von Reptilien oder Wirbellosen üben auf viele Menschen Faszination aus. Die Anschaffung eine solchen Tieres muss überlegt sein. Man braucht Kenntnisse über die jeweilige Tierart und ihre Lebensweise. Viele Exoten erreichen ein relativ hohes Alter. Auch manche Tausendfüsser können bis zu zehn Jahre alt werden. Weibliche Vogelspinnen werden oft noch älter. Wenn man ein Jungtier erwirbt, sollte man die Endgröße kennen. Für viele Arten gibt es gesetzliche Normen (Mindestgrößen) für Terrarien. Das Tier wird es Ihnen danken, wenn Sie ihm soviel Raum wie möglich geben. Ein Terrarium zu pflegen und die damit verbundene Technik kostet mehr Geld als die Anschaffung des Tieres.
Terrarientiere gelten als Wildtiere und sind keine Streicheltiere. Im Gegenteil, das ständige Anfassen bedeutet für sie Stress, der langfristig für sie tödlich sein kann.

Reptilien können, so wie Hunde und Katzen, Parasiten beherbergen. Daher ist eine oder mehrere Kotuntersuchungen nach dem Kauf unerlässlich. Wir machen diese Untersuchungen im hauseigenen Labor routinemäßig. Nach Bedarf werden die Tiere auch von uns entwurmt.
Reptilien zeigen Symptome erst, wenn Erkrankungen (die meisten davon haltungsbedingt) schon weit fortgeschritten sind. Deshalb ist es wichtig, ihr natürliches Verhalten zu kennen, damit bei Abweichungen schnell reagiert werden kann.
 
 

Die Honigbiene


 

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